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7DS3 Crossback: Hightech trifft Handwerk
mid Versailles - Moderne und Historie gehen beim DS3 Crossback Hand in Hand. DS Automobiles
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Lars Wallerang - 14. September 2018, 10:02 Uhr - 4x4 Allrad NEUHEITEN

DS3 Crossback: Hightech trifft Handwerk

Matrix-Scheinwerfer, ein weiter entwickelter Notbremsassistent und modernes Design gehen Hand in Hand mit handwerklichen Qualitäten im Interieur. Beim neu entwickelten DS3 Crossback aus dem französischen PSA-Konzern verbinden sich technologische Innovation und traditionelles Sattler-Handwerk.


Matrix-Scheinwerfer, ein weiter entwickelter Notbremsassistent und modernes Design gehen Hand in Hand mit handwerklichen Qualitäten im Interieur. Beim neu entwickelten DS3 Crossback aus dem französischen PSA-Konzern verbinden sich technologische Innovation und traditionelles Sattler-Handwerk. Das Kompakt-SUV ist der kleine Bruder des DS7 Crossback.

Für die Präsentation des Neulings öffnete DS Automobiles seine Tore zum Design-Zentrum in Versailles bei Paris. Dort ist der starke Kontrast reines Programm. Denn die Edel-Marke von PSA - Ableger von Citroen - setzt auf unterschiedlichste Qualitäten auf relativ engem Raum. Die Designer arbeiten digital an Bildschirmen, ein junger Mitarbeiter bastelt derweil mit einem Lego-Bausatz, um den DS-Chef mit einem neuen Scheinwerfer-Konzept zu überraschen. Dort herrscht die Atmosphäre eines kleinen Startup-Unternehmens.

In den unmittelbar benachbarten Werkstätten geht es überaus analog zu mit Nadel und Faden für Perl-Stickereien im handwerklich gefertigten Lederbezug der Autositze. Die Sattler mit Lederschürze stellen Sitzbezüge her, die aussehen wie überdimensionale Uhrenarmbänder. Diese manuelle Akribie bei der Ausgestaltung des Interieurs kennt man bereits vom großen DS7, mit der man in Versailles den Startschuss für eine neue Markenphilosophie abfeuerte.

"Der DS 3 Crossback verkörpert auf perfekte Weise die zweite Generation von DS Automobiles", sagt Yves Bonnefont, Chef der französischen Automarke. "Innovative Technologie trifft auf einzigartige französische Raffinesse." Zum Neuen bei DS gehört zunächst die Elektrifizierung: "Mit dem DS 3 Crossback schlagen wir zudem ein neues Kapitel in unserer Geschichte auf, das sich der Elektrifizierung widmet", betont Bonnefont. "Unser neues Modell kommt mit Verbrennungsmotoren und als rein elektrisch angetriebene Version." Mehr als 300 Kilometer Reichweite soll der Elektromotor ermöglichen.

Nun ist DS nicht gerade Pionier im Bereich der Elektromobilität, doch zeigt man mit dem ersten Stromer der neuen Elektro-Reihe "E-Tense", dass man gewillt ist, mit der Zeit zu gehen. Besonders starkes Profil zeigt DS beim Design. Das kompakte SUV entspricht ganz den Anforderungen an ein "urbanes" Geländefahrzeug, was ja fast eine widersprüchliche Charakterisierung darstellt.

Für Designer sind solche gegensätzlichen Eigenschaften - Stadt und Land - die perfekte Spielwiese für Karosserie-Ideen. Mit Hilfe von knetbarem hellbraunem Ton haben die kreativen Köpfe des Hauses dem handlichen SUV eine Silhouette gegeben. "Perfekte Proportionen, große Räder und ein beeindruckender Auftritt auf der Straße - der DS 3 Crossback überzeugt bereits beim ersten Anblick", schwärmt Thierry Métroz, Direktor Design von DS Automobiles. "Eine verführerisch leuchtende Signatur hebt die schlichte, dennoch charismatische Silhouette hervor, die wie eine Skulptur wirkt."

Zu den Design-Schmankerln des DS3 Crossback gehören die versenkbaren Türgriffe. Das Prinzip ist einfach: Die Türgriffe kommen zum Vorschein, wenn sie gebraucht werden. In Verbindung mit dem schlüssellosen Zugangs- und Startsystem klappen die vier Türgriffe automatisch aus, sobald sich der Fahrer in einem Umkreis von 1,5 Metern am Fahrzeug befindet. Er muss nur die Tür öffnen und sich ans Steuer setzen. Entfernt er sich von dem Fahrzeug, fahren die Türgriffe ein und der DS3 Crossback schließt automatisch.

Unterdessen wird als erstes Modell der Marke DS der DS 3 Crossback mit der jüngsten Evolution des PureTech-Benzinmotors 155 mit Achtgang-Automatikgetriebe angeboten. Der Antrieb zeichnet sich durch spontanes Ansprechverhalten aus. Der PureTech 130 und der PureTech 100 vervollständigen das Angebot an Benzinmotoren. Vor wenigen Monaten wurde der PureTech 130 Benzinmotor zum vierten Mal in Folge mit dem weltweit renommierten Award "Engine of the Year" ausgezeichnet. Zur Markteinführung in Deutschland steht zudem ein Dieselmotor zur Wahl, der BlueHDi 130. Die elektrifizierte Version rollt erst Ende 2019 zum Händler.

Das kompakte SUV führt die jüngste Generation von Full-LED-Scheinwerfern mit Matrix Beam-Technologie ein. Sie soll für optimales Licht sorgen. Der Lichtstrahl passt sich in jeder Situation automatisch an, damit der Fahrer außerhalb der Stadt beständig mit Fernlicht fahren kann, ohne die anderen Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Die Leuchttechnik soll hohe Sicherheit und gehobenen Fahrkomfort bieten. Die Scheinwerfer bestehen aus drei LED-Modulen für das Abblendlicht und einem Modul Matrix Beam für das Fernlicht. Dieses Modul ist wiederum in 15 unabhängige Lichtstrahlsegmente aufgeteilt. Die Lichtstrahlsegmente passen sich an die Straßenbedingungen an. Hierfür ist eine Kamera im oberen Bereich der Windschutzscheibe eingebaut. Nähert sich ein Fahrzeug von hinten oder von vorne, leuchtet der Lichtstrahl die Fahrzeugumgebung weniger aus.

Es gibt auch neue Fahrassistenten: "DS Drive Assist" will den Weg zum halbautonomen Fahren ebnen. Mithilfe von Sensoren und einer Kamera passt sich der DS 3 Crossback an die Verkehrsbedingungen an. Das System hält automatisch die Spur sowie die Geschwindigkeit bis zu 180 km/h (je nach Land) und behält den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug bei.

Vom Notbremsassistenten gibt es nun die dritte Version: Die Notbremsfunktion "Active Safety Brake" erkennt tagsüber und nachts Fußgänger, Fahrradfahrer und Fahrzeuge mithilfe eines neuartigen Sensors in der Front des Autos. Bei einem Hindernis warnt das System den Fahrer optisch und akustisch. Zudem bremst der Assistent das Fahrzeug anstelle des Fahrers ab, sollte er nicht schnell genug reagieren. Das hilft, eine Kollision zu vermeiden oder abzumildern, vorausgesetzt, das Fahrzeug fährt zwischen 5 km/h und 140 km/h. Active Safety Brake ist eine Neuheit in diesem Segment. Und auch die luxuriöse Ausstattung ist in Fahrzeugen dieser Größenordnung höchst selten anzutreffen - Chapeau!

Lars Wallerang / mid

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEUHEITEN wurde von Lars Wallerang am 14.09.2018, 10:02 Uhr veröffentlicht.