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ADAC-Luftrettung. Foto: Auto-Medienportal.Net/ADAC
RATGEBER
ampnet - 4. Juni 2018, 06:55 Uhr - 4x4 Allrad RATGEBER

,,Christoph 39": Mehr als 10 000 Einsätze zum Jubiläum

Im Juni 2008 startete ,,Christoph 39" vom brandenburgischen Perleberg aus zu seinem ersten Rettungseinsatz.

Im Juni 2008 startete ,,Christoph 39" vom brandenburgischen Perleberg aus zu seinem ersten Rettungseinsatz. Der Rettungshubschrauber der ADAC Luftrettung GmbH wurde damals am Kreiskrankenhaus Prignitz stationiert, um eine bis dahin klaffende Lücke im Luftrettungsnetz zu schließen. Am heutigen Sonnabend (2. Juni 2018) feiert die ADAC-Luftrettungsstation in Perleberg ihr zehnjähriges Bestehen. Christoph 39 hat seitdem 10 000 Einsätze absolviert.

Der ADAC Rettungshubschrauber war 2008 ein großer Gewinn für die Bewohner der dünn besiedelten Flächen der Prignitz und ländlich strukturierten Regionen Nordwest-Brandenburgs, da diese nun notfallmedizinisch schneller und besser versorgt werden konnten. Zudem liegt der Standort im Vier-Länder-Eck: Auch Ziele in Mecklenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt werden angeflogen. Notfallrettung kennt keine Bundesland-Grenzen.

Deswegen gibt es zum Geburtstag einiges zu feiern. Allein im vergangenen Jahr wurde der Rettungshubschrauber 1023-mal alarmiert. Der Helikopter vom Typ EC135 ist nach einem Notruf in etwa zwei Minuten in der Luft und somit in der Lage, jeden Ort im Umkreis von 50 Kilometern in rund 15 Minuten zu erreichen.

Am Standort Perleberg sind insgesamt 20 Teammitglieder im wechselnden Einsatz - 14 Notärzte des Kreiskrankenhauses Prignitz sowie aus der Region, drei Rettungsassistenten/Notfallsanitäter und drei Piloten der ADAC-Luftrettung. Eine Crew besteht aus jeweils einem Piloten, einem Rettungsassistenten und einem Notarzt. Der Hubschrauber startet täglich bei Sonnenaufgang, frühestens um 7 Uhr. Die Koordinierung der Einsätze erfolgt über die Regionalleitstelle Nordwest in Potsdam.

Einsatzursache Nummer eins waren bei den Rettungseinsätzen 2017 in und um Perleberg mit 57 Prozent internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen, gefolgt von neurologischen Notfällen (Schlaganfälle) mit 17 Prozent. Acht Prozent der Einsätze gingen auf Verkehrsunfälle und fünf Prozent auf Freizeit- und Sportunfälle zurück. Je vier Prozent gingen auf häusliche Unfälle und Kindernotfälle zurück. (ampnet/Sm)

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto RATGEBER wurde von ampnet am 04.06.2018, 06:55 Uhr veröffentlicht.