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Was beim Chiptuning passiert
@ MichaelGaida (CC0-Lizenz)/ pixabay.com
SPECIALS
Redaktion - 3. April 2018 - 4x4 Allrad SPECIALS

Was beim Chiptuning passiert

Immer wieder gibt es Menschen, die mit dem ursprünglichen Zustand ihres Autos nicht zufrieden sind. Aus diesem Grund wird immer häufiger auf ein Tuning zurückgegriffen und der Begriff Chiptuning taucht immer häufiger auf. Äußerlich ist diese Veränderung nicht zu erkennen, steigert aber die Leistung des Motors um bis zu 20 Prozent. Aber was bedeutet eigentlich Chiptuning und was kann alles dadurch erreicht werden?

Wenn man sich nun die Serienfahrzeuge der verschiedenen Hersteller einmal genau anschaut wird man feststellen, dass diese ihre Fahrzeuge nicht an den Rand der möglichen Leistung bringen. Dieser Spielraum wird nun beim Chiptuning genutzt, ohne dass die Mechanik verändert werden muss. In der Regel wird entweder das Steuergerät des Motors neu programmiert oder ein zusätzliches Gerät verbaut. Hierdurch kann zum Beispiel der Ladedruck des Turbos oder die Einspritzdauer des Kraftstoffes verändert werden. Hieraus folgt eine gesteigerte Motorleistung. Welche Maßnahme nun vorgenommen wird ist vom Fahrzeug und vom Geschmack des Fahrzeuginhabers abhängig. Wichtig ist es, dass der Fahrzeuginhaber auf einen professionellen Anbieter wie BHP-Chiptuning zurückgreift. Je nach Fahrzeugtyp, Aufwand und Unternehmen können die Preise variieren. Auch wenn ein Zusatzgerät theoretisch selbst eingebaut werden könnte, raten Experten dazu, dies von einem Fachmann vornehmen zu lassen. Ein unsachgemäßer Einbau könnte Folgeschäden am Motor nach sich ziehen.

Was kann durch Chiptuning erreicht werden?

Wird das Chiptuning ordnungsgemäß durchgeführt, sind bis zu 20 Prozent mehr an Leistung möglich. Dies macht sich natürlich deutlich bemerkbar und eignet sich besonders für Fahrer, die unglücklich mit dem trägen Fahrverhalten Ihres Autos sind. Aber ein Chiptuning kann sich auch positiv auf den Verbrauch auswirken. Hier kann bis zu ein Liter Sprit auf 100 km eingespart werden. Allerdings sollten auch die Risiken nicht außer Acht gelassen werden. Ein erhöhter Verschleiß der Kupplung oder der Bremsanlage ist eine weitere Folge des Tunings. Es sollte unbedingt auf ein entsprechendes Teilegutachten bestanden und die Maßnahme von einer Prüfstelle eingetragen werden. Sollte dies nicht geschehen, kann dies zum Erlöschen des Versicherungsschutzes und der Zulassung führen.

Lohnt sich ein Chiptuning für alle Fahrzeuge?

Es spielt keine Rolle ob es sich bei dem vorgesehenen Fahrzeug um einen Diesel oder Benziner handelt. Viertaktmotoren bieten allerdings ein besonders hohes Potential. Ob das Chiptuning wirklich Sinn ergibt ist zum einen davon abhängig, ob die erwartete Leistungssteigerung die Kosten rechtfertigt und zum anderen, was der Fahrer sich von dieser Maßnahme verspricht. Auch wenn es immer wieder besonders günstige Angebote zu finden gibt, sollte der Fahrer von verdächtig günstigen Angeboten Abstand nehmen. Ebenfalls gilt hier: Leistung hat ihren Preis. Denn ein schlecht durchgeführtes Tuning bringt meist mehr Nachteile als Vorteile. Im schlimmsten Fall führt dies zu einem Motorschaden.

Chiptuning kann sich für jedes Auto lohnen

Über ein fachmännisch durchgeführtes Chiptuning kann einiges an Leistung aus dem Motor des Fahrzeugs herausgekizelt werden. Jeder Fahrzeuginhaber sollte sich aber darüber bewusst sein, dass es dadurch auch zu einem höheren Verschleiß kommen kann. Die Belohnung dafür ist allerdings, dass das Auto ein deutliches Plus an Leistung erhalten kann. Und dies wünschen sich wohl viele Fahrer.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto SPECIALS wurde von Redaktion am 03.04.2018 veröffentlicht.