ALLRAD-NEWS

Lexus CT 200h und NX 300h - Frische Zellen für die Exoten
Lexus verpasst zwei seiner Fahrzeuge ein Facelift Foto: Lexus
NEUHEITEN
Patrick Broich/SP-X - 9. November 2017, 10:02 Uhr - 4x4 Allrad NEUHEITEN

Lexus CT 200h und NX 300h - Frische Zellen für die Exoten

Auch, wenn Lexus hierzulande nur kleine Mengen der Modelle CT 200h und NX unter das Volk bringt, ein Facelift gehört zum guten Ton. Wirklich viel ändert sich allerdings nicht.

Die japanische Edelmarke Lexus legt zwei Modelle gleichzeitig unters Messer: Überarbeitet präsentieren sich die ausschließlich mit Hybrid-Antrieb lieferbare Kompaktklasse CT sowie das SUV NX. Im Gegensatz zum mindestens 26.950 Euro teuren Kompakten lässt sich der NX (ab 41.250 Euro) auch als reine Verbrenner-Variante mit Zweiliter-Turbo ordern, allerdings beziffert Lexus den Anteil der Hybrid-Version (ab 42.950 Euro) in Deutschland mit 85 Prozent an der gesamten NX-Palette.

Während der NX gerade einmal drei Jahre auf dem Markt ist, hat der CT bereits sechs Jahre auf dem Buckel. Dennoch fallen die Retuschen in beiden Fällen äußerst gering aus. Beim NX gibt es leicht veränderte Scheinwerfer, die jetzt vollvariables Matrix-LED umfassen. Dass die Modifikationen des deutlich älteren CT nicht so stark ins Auge fallen, mag damit zusammenhängen, dass es im Jahr 2014 bereits ein Facelift gab, bei dem die Front schon an das heutige, extrovertierte Design angepasst wurde. Im Innenraum beider Fahrzeuge fällt zusätzlich der große, jetzt im 16:9-Format gehaltene Navi-Bildschirm auf.

Beim Antriebsstrang handelt es sich um ein Vollhybrid-System, bei dem Verbrenner und E-Motor gemeinsam an einem Planetengetriebe hängen. Der Vorteil der Anlage soll in der Flexibilität hinsichtlich des Einsatzes der beiden Triebwerke bestehen.

Beim NX haben die Ingenieure im Zuge der Auffrischung auch in das Dämpfungssystem eingegriffen, um das Handling zu verbessern. Beim CT gibt es gegen 750 Euro Aufpreis neuerdings ein umfassendes Sicherheitspaket inklusive autonomem Bremssystem, Fußgängererkennung, Spurhalte-Assistent sowie aktivem Tempomat.

Exklusiv dürften beide Fahrzeuge bleiben: Mit derzeit 21 Verkaufsstandorten bringen die Japaner jährlich weniger als 3.000 Einheiten unter die deutschen Bundesbürger und wollen es bis 2020 laut General Manager Heiko Twellmann auf immer noch bescheidene 5.000 Stück pro Jahr schaffen.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEUHEITEN wurde von Patrick Broich/SP-X am 09.11.2017, 10:02 Uhr veröffentlicht.