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5VW auf der IAA: Die I.D.-Familie wird konkret
mid Groß-Gerau - Die Frontpartie der IAA-Studie VW I.D. Crozz entspricht schon weitgehend der späteren Serienversion. VW
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Rudolf Huber - 12. September 2017, 11:33 Uhr - 4x4 Allrad NEUHEITEN

VW auf der IAA: Die I.D.-Familie wird konkret

Auf der IAA 2017 zeigt VW deutlicher denn je, wohin die Reise geht. Die künftigen Modelle mit elektrisiertem Antriebsstrang machen einen großen Teil des Messe-Angebots aus. Konkret sind das die ersten Vertreter der zukunftsträchtigen Elektro-Familie namens I.D., I.D. Crozz und I.D. Buzz. Neben alltagstauglichen Reichweiten haben sie noch eine wichtige Gemeinsamkeit: ein im Verhältnis zu ihrer Größe üppiges Platzangebot.

Auf der IAA 2017 zeigt VW deutlicher denn je, wohin die Reise geht. Die künftigen Modelle mit elektrisiertem Antriebsstrang machen einen großen Teil des Messe-Angebots aus. Konkret sind das die ersten Vertreter der zukunftsträchtigen Elektro-Familie namens I.D., I.D. Crozz und I.D. Buzz. Sie basieren auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Konzerns und haben neben alltagstauglichen Reichweiten noch eines gemeinsam: ein im Verhältnis zu ihrer Größe üppiges Platzangebot.

In Frankfurt zeigt VW den aktuellen Entwicklungsstand des E-Trios. So hat sich beim SUV-Coupé Crozz gegenüber der ersten Studie im Frühjahr in Schanghai vor allem die Front- und Heckpartie verändert - das Showcar zeigt laut VW durch die breite Motorhaube mit großen, runden Kotflügeln und mit dem hochglanzschwarzen Dach "stärker den Weg in Richtung Serie". Durch den geringeren Platzbedarf des E-Antriebs und die komplett im Wagenboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie gibt es im Innenraum reichlich Gestaltungsmöglichkeiten. Bei der die IAA-Studie hat sich VW für den so genannten "Open Space" entschieden, also für ein loungeartiges Konzept mit vier variablen Einzelsitzen und ohne B-Säule. Die Handling-Eigenschaften liegen laut der Niedersachsen auf dem Niveau des Golf GTI, vor allem dank des Fahrwerks mit elektronisch geregelten Dämpfern, einer aufwendigen Mehrlenker-Hinterachse und neu entwickelter McPherson-Federbeine. Der I.D. soll ebenso 2020 auf den Markt kommen wie der I.D. Crozz, der Buzz ist zwei Jahre später dran.

Den I.D. sieht VW als "kompakten, voll-elektrischen Viertürer I.D. im Golf-Segment", der Crozz gibt den sportlichen und emissionsfreien Allrounder, dessen elektrischer 4Motion- Allradantrieb auf unbefestigten Pisten ebenso überzeugen soll wie auf Eis, Schnee und Nässe. Je ein Motor arbeitet an der Vorder- und Hinterachse, die Kraftverteilung übernimmt eine elektrische Kardanwelle. Die Reichweite des 225 kW/306 PS starken und auf 180 km/h limitierten SUV soll bei bis zu 500 Kilometern (NEFZ) mit einer Batterieladung liegen. Und: Der Hochleistungsakku nimmt per Schnellladesystem in 30 Minuten 80 Prozent seiner Energiekapazität auf.

Ein weiterer Schwerpunkt der Marke Volkswagen in Frankfurt ist neben dem Polo GTI der kleine Tiguan-Bruder T-Roc, mit dem die Niedersachsen Mut zur Farbe und zu frechen Formen beweisen. Das Kompakt-SUV kommt mit reichlich Vernetzungs- und Assistenzfunktionen zu seiner Messepremiere, es wird ab November mit sechs TSI- und TDI-Motoren mit Leistungen zwischen 85 kW/115 PS und 140 kW/190 PS mit Front- und Allradantrieb angeboten. Stolz ist VW auf die zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten, die Zweifarb-Lackierungen und die beiden gleichwertig ausgestatteten Versionen Style und Sport. Ab dem nächsten Jahr wird es für beide Varianten auch die R-Line geben, die etwa einen schwarz genarbten Diffusor, LED-Rückleuchten in Dunkelrot, diverse Logos, spezielle Stoßfänger, Einstiegsleisten oder ein Multifunktions-Sportlenkrad in Leder und Stoff/Mikrofaser-Sitzbezüge umfasst.

Dieser Artikel aus der Kategorie 4x4 Allrad Auto NEUHEITEN wurde von Rudolf Huber am 12.09.2017, 11:33 Uhr veröffentlicht.